Schlüsselraum Marktplatz & Planie 

Erlebnisraum & Zentrale Plätze im Herzen der Stadt

Was denken Sie? Lassen Sie uns Ihre Anregungen, Kommentare, Kritik und Ideen unten im Kommentarbereich da. 

Der Marktplatz ist der wichtigste öffentliche Raum in der Sindelfinger Innenstadt. Er ist neben dem Wochenmarkt auch ein Ort für Veranstaltungen und wenn demonstriert wird, dann hier. Zugleich ist der Raum zwischen Altstadt, Bahnhofsquartier und Rathaus ein wichtiges Gelenk, welches die verschiedenen Stadträume zusammenhält. Hier sind bereits viele große Projekte im Gange: die Umgestaltung des Marktplatzes, die Sanierung der Tiefgarage Marktplatz und die Neubebauung des Post-/VoBa-Areals schreiten voran. Mit dem Potiential der Verlegung des ruhenden Verkehrs in die Tiefgarage und der Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen könnten die Planie zukünftig zur Flaniermeile umgestaltet werden und die Zugänge zur Altstadt aufgewertet werden. Neue innovative gewerbliche Nutzungen finden Platz in reaktivierten Leerstandsflächen und ergänzen das Angebot bestehender Läden. So wird der Spaziergang durch das Quartier zum urbanen Erlebnis!

Was sind die nächsten Zukunftsprojekte in diesem Schlüsselraum? Was brauchen der Marktplatz, die Planie und das neue Post-/VoBa-Areal Ihrer Meinung nach, um auch in Zukunft das lebendige Herz der Stadt zu sein? Die dargestellten Visualisierungen zeigen visionäre Ideen für ausgewählte Orte in diesem Stadtraum. Was denken Sie? Nutzen Sie die Kommentarmöglichkeit am Ende der Seite für Ihre Ideen und Anregungen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Post/VoBa-Areal sowie zum Marktplatz und der Tiefgarage Marktplatz.

Visualisierungen erstellt von monokrom – Skizzen erstellt von urbanista

Projektteam
Das Projektteam besteht aus Akteur*innen der Stadt Sindelfingen (Stadtentwicklung und Geoinformation) und der Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH sowie dem Planungsbüro urbanista aus Hamburg.

8 Antworten

  1. Bei Akteur*innen bin ich ausgestiegen. Wenn das eine demokratische Veranstaltung sein soll, warum sprechen Sie dann über 70% der Bevölkerung nicht an?

    1. Liebe Paula, wir haben uns entschieden unsere Formulierungen zu gendern um möglichst alle Menschen anzusprechen. Diese Website und unsere Veranstaltungen stehen für alle Interessierten offen.

  2. Der Übergang zwischen Marktplatz und der Biblitohek bzw. dem Rathaus sollte fußgängerfreundlicher gestaltet werden. Man kann sich vorstellen, dass Marktplatz, Rathausplatz und Vorplatz der Bibliothek zu einer Einheit werden.

  3. Auf allen Plätzen in Sindelfingen fehlt es an Bäumen oder künstlicher Beschattung, bzw Schutz gegen (Stark-)Regen. Das sieht man ganz deutlich, wenn mal Feste sind. Nur wo Schirme stehen, lassen sich die Menschen auch nieder. Ohne Schatten kann man auch nicht an einem Tisch mit seinem Laptop oder Mobiltelefon sitzen. Auch hier braucht es überdachte (Solardach) Sitzmöglichkeiten.

  4. Die Innenstadt ist tot. Wenn dann gibt es immer nur „Insellösungen“ (wie z.B. Wettbachplatz). Aber keine einladenden Verbindungen für Fußgänger oder Einkäufer. Der PKW-Verkehr muß raus aus der Innenstadt. Selbst die Tiefgarage unter dem Marktplatz ist nicht mehr zeitgemäß. Dafür lieber das leere Stern-Center Parkhaus nutzen. Ziegelstrasse ab Marktplatz bis zur Martinskirche für KFZ sperren, Planie ebenfalls sperren. Auf der einen Seite die Mercedesstrasse schöner gestalten und die „Spelunken“ weg, einen Flanierweg gestalten vom Bahnhof Richtung Marktplatz. Den sog. „grünen Platz“ oder das künftige Gelände mit einbeziehen und keinen Riegel bauen. Auf der anderen Seite Planie und Ziegelstrasse aufwerten mit Cafes und Lokalen. Und kleinen Einzelhändlern – mit Vielfalt im Angebot.
    Einen Durchgang ab Marinskirche schön gestalten mit Cafes, Lokalen und Läden zum Klostersee und Sommerhofen-Park. Das Gebiet ist wenige 100 Meter weg vom Zentrum, aber total isoliert. Dort kann man dann auch in schöner Umgebung „Kultur im Freien“ gestalten statt auf dem Parkplatz am Glaspalast.
    Die maroden und desolaten Häuser (hauptsächlich rund um den Marktplatz) müssen saniert werden oder abgerissen und neu ins Städtebild passend gebaut werden.

    1. „Kultur im Freien“ ist voll die Kommerzveranstaltung. So einen Müll braucht man wirklich nicht in einer Innenstadt. Frühschoppen mit voller Patrone, Helene Fischer Double und Zaubertricks als Kultur zu bezeichnen, ist schon sehr grenzwertig; dagegen sind „Spelunken“ ja richtige Kulturträger.

  5. Mir fällt beim Marktplatz-Thema wie bei den anderen Themen auf, dass neben den allgemeinen Formulierungen, welche Entwicklungen man anstoßen möchte, praktisch keinerlei konkrete, dem Ort angepasste Vorschläge zu entdecken sind. Die Bilder zeigen mir immer das Gleiche: Sitzgelegenheiten werden angeboten, Blumenkästen sind zu finden, irgendwo auch ein paar kleinere Bäume. Mehr nicht. Und das in der gesamten Innenstadt – egal, um welchen „Schlüsselraum“ es sich dreht. Ein gestalterisches Einerlei. Und ernsthaft: Deswegen sollen dann die Menschen strömen und sich daraufhin eine Menge interessanter Läden ansiedeln? Warum finden sich denn nirgendwo konkrete, fantasiereiche Vorschläge? Ich nenne mal für den Marktplatz und das Thema Markt: rustikale Wassertröge; gemauerte Sitzbänke mit mediterran bemalten Fliesen, die mit den Marktthemen Obst, Gemüse, Blumen, Tiere das Auge erfreuen; Trinkgelegenheiten für Alt und Jung und Hund und Vogel; hölzerne Schafe für Kinderspiele, die an den ehemaligen Schafstall erinnern; einen Wasserlauf, auf dem Kinder kleine Schiffe schwimmen lassen können; ein Rednerpodest für Veranstaltungen. Von einem zentralen Bistro, das Motive des klassizistischen Rathauses aufgreift, ganz zu schweigen. Warum fehlen solche oder ähnliche Ideen? Hätten die überhaupt eine Realisierungschance? Oder: Warum fehlen grundsätzlich Bezüge zur Stadtgeschichte? Ich bin auf Antworten der Stadtverwaltung gespannt…

  6. Zum Post Voba Gelände fiele mir eine gut funktionierende Markthalle als Besuchermagnet ein.
    Alle Städte mit Markthallen die ich kenne, profitieren davon (Freiburg / Stuttgart / Colmar ….) wo es auch Probiertheken gibt an denen man temporär lukullische Neuigkeiten (als Hausmesse?) geniessen kann.
    Die Markthalle müsste nicht einmal als Konkurrenz zum Wochenmarkt gesehen werden denn man könnte sie zum Beispiel ans ‚Feinkostmarkthalle‘ mit Essensangebot etwas abheben.
    Das würde auch Kunden von extern und Breuningerland in die Innenstadt locken.
    Durch eine Verbindung zum Bahnhof und Breuningerland (in Zusammenarbeit mit der Factory 56 von Mercedes) kann zusammen mit der Stadt Sindelfingen High Tech vom feinsten neugierig machen.
    Selbstfahrende Bahnen oder Busse sind im Kommen und die Konzepte und die Technik wäre verfügbar. Man muss sich nur trauen.

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